Was tun bei Rückenschmerzen

Langes Sitzen oder Stehen, Haltungsfehler, Stress und zu wenig Bewegung führen häufig zu Muskelverspannungen. Durch die Schonhaltung verspannen sich weitere Muskelgruppen, weitere Nerven werden gereizt und signalisieren dem Gehirn Schmerz - ein Teufelskreis.
90 % der Erwachsenen leiden immer wieder unter Rückenschmerzen. Nur selten sind schwere Erkrankungen die Ursache, dies sollte aber vom Arzt abgeklärt werden. Meist stecken hinter den Schmerzen jedoch Muskelverspannungen, die sich gut behandeln lassen.

Wann zum Arzt?

Wenn Lähmungen oder Taubheitsgefühle auftreten muss man sofort zum Arzt. Gleiches gilt, wenn ein vorangegangener Unfall oder Sturz Auslöser der Schmerzen ist. Ansonsten gilt es den Arzt aufzusuchen, wenn nach 3 bis 4 Tagen keine Besserung der Schmerzen eintritt.

Medikamente:

Gegen die akuten Schmerzen wird Ihnen der Arzt wahrscheinlich ein Schmerzmittel verordnen. Es ist wichtig dieses in der vom Arzt vorgesehenen Zeit auch einzunehmen, denn nur so kann der Teufelskreis durchbrochen werden. Unter Schmerzen nimmt man automatisch eine Schonhaltung ein, was die Verspannungen nur noch verschlimmert. Vielfach helfen auch sogenannte Muskelrelaxantien, Medikamente, die zu einer Entspannung der Muskeln führen.

Wärme hilft:

Wärme lockert verkrampfte Muskeln. Muskelentspannungsbäder helfen dabei ebenso wie Wärmflaschen, Körnerkissen oder Heizdecken. Durch die Wärme werden die Muskeln besser durchblutet und dadurch entspannt. Auch Massagen haben einen ähnlichen Effekt. Der Wirkstoff Capsaicin aus dem Cayenne-Pfeffer hat zusätzlich zu einem durchblutungsfördernden Effekt noch den Vorteil, dass er die Schmerzweiterleitung hemmt und damit die Schmerzen lindert. Er ist häufig in Pflastern oder in wärmenden Salben gegen Rückenschmerzen enthalten.

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